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  • #Talents

Ingenieurin, Softwareentwicklerin oder Mediamatikerin – leider noch immer eine Seltenheit

MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technologie. Dies sind die Berufsfelder, bei denen in der Deutschschweiz gemäss dem «Fachkräftemangel Index Schweiz» der Adecco Group ein grosser Fachkräftemangel besteht. Doch noch etwas Weiteres sticht ins Auge: Mädchen sind in den MINT-Berufen noch immer massiv untervertreten. Es muss mehr getan werden, um eine ausgeglichenere Geschlechterverteilung zu erreichen.  

Im Jahr 2017 haben gemäss Bundesamt für Statistik nur 675 Studentinnen von insgesamt 3'968 Studierenden ein MINT-Studium an einer Schweizer Fachhochschule mit einem Bachelor abgeschlossen. Dies sind lediglich 17 Prozent. Im Bereich Technik und Informatik waren es sogar nur 8,5 Prozent.  

Weshalb sind Frauen noch immer untervertreten im MINT-Bereich? 

Viele Mädchen, die sich in der Phase der Berufswahl befindentrauen sich MINT-Berufe nicht zu und meiden daher diese vermeintlichen „Männerberufe", wie eine Studie der Pädagogischen Hochschule Luzern aufzeigtDeutliche Stereotypen, zum Beispiel durch Gesellschaft, Lehrperson oder konkret in Schulbüchern hervorgerufen, führen zu geringerem Selbstvertrauen bei Mädchen in diesen Bereichen. Dies hat selbstverständlich einen massiven Einfluss auf die Studien- sowie Lehrstellenwahl. 

Was können wir tun, um Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern? 

Einerseits müssen die Berufe im MINT-Bereich stärker vermarktet werdenpotentielle Hürden und Vorurteile sind durch eine aktive Kommunikation möglichst früh abzubauen. Andererseits können Ermutigungen von Vertrauenspersonen sowie weibliche Vorbilder Zweifel zerstreuen und Mädchen dazu ermutigen, eine MINT-Karriere anzustrebenAusserdem ist es spannend zu wissen, dass Mädchen in MINT-Fächern besser lernen, wenn monoeduktiv unterrichtet wird, also keine Jungen in derselben Klasse sind. Ein Umstand, dem auch 08EINS zukünftig Rechnung tragen wird.  

Der Fachkräftemangel ist ein Thema, das 08EINS stark beschäftigt und einer der Gründe, der das Unternehmen zur Gründung der MINT-Academy inspiriert hat. Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie zu wecken, ist die Basis, um genügend MINT-Talente für die Zukunft gewinnen zu können. Klar ist, dass dabei Mädchen eine bedeutendere Rolle zukommen wird.